Herzlich Willkommen
Ende der fünfziger Jahre wurden die ersten AltenpflegerInnen in Deutschland ausgebildet. Seit dem befindet sich der Beruf im ständigen Wandel die bis heute nicht abgeschlossenist.
Am 01.12.1974 gründeten staatlich anerkannte AltenpflegerInnen den Deutschen Berufsverband für Altenpflege (DBVA). Seitdem setzen wir uns für die Anerkennung und das Ansehen der altenpflegerischen Arbeit und unseren Berufes ein.
Für eine menschenwürdige Altenpflege: heute & morgen !
Der Deutsche Berufsverband für Altenpflege e.V. begrüßt ausdrücklich mit Inkrafttreten des Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetzes vom 01.05.2011 die Zuwanderung von Pflegekräften (examiniert/nicht examiniert) aus anderen europäischen Ländern... mehr dazu in der Stellungnahme vom Juni 2011
Stellungnahme zum Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetz
weitere aktuelle Stellungnahmen finden Sie -> hier
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Die überwiegende Mehrzahl derjenigen, die sich dafür entscheiden AltenpflegerInnen zu werden, tun dies ganz bewußt. Sie wollen alten Menschen helfen. Jene Menschen, die unser Land nach dem Krieg wieder aufgebaut und zu dem gemacht haben was es heute ist - eines der reichsten Länder der Erde !- dabei zu unterstützen, ihren Lebensabend in Würde und Eigenverantwortung zu gestalten.
Nach einer mehrjährigen Ausbildung kommen Viele jedoch in Arbeitsituationen, die zu oft geprägt sind von überbordender Bürokratie (nichts gegen eine gute Pflegedokumentation!), Personalmangel und Überbelastung. Das, wofür sie gelernt haben und was für sie den Beruf ausmacht können die wenigsten umsetzen - menschliche Zuwendung. Unter diesen Bedingungen ist es nicht nur für die zu Pflegenden als auch für die AltenpflegerInnen schwierig und oft unmöglich eine menschenwürdige Altenpflege umzusetzen. Viele verlassen schon nach wenigen Jahren mit großer Enttäuschung ihren Beruf. Bei denjenigen, die bleiben kommt es oft zum burn-out.
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gilt es heute dringender denn je dafür zu sorgen, daß engagierte Menschen in die Altenpflege gehen und dort auch bleiben !
Immer mehr Ältere müssen von immer weniger Jüngeren versorgt werden. Heute arbeiten 3 Erwerbstätige für einen Rentner - in fünfzig Jahren wird das Verhältnis eins zu eins sein. Und dieser Trend ist nicht umkehrbar !
Das Statistische Bundesamt rechnet für
2025 mit etwa 152.000 fehlenden Pflegekräften, Pricewaterhouse
Coopers bis 2030 mit 165.000 fehlenden Ärzten, 400.000 fehlenden
Pflegekräften
und 950.000 fehlenden Fachkräften in Gesundheit
und Pflege insgesamt.
Es wird gefordert, die Situation durch ausländische Fachkräfte
zu entspannen. Die EU-Kommission weist darauf hin, dass 2020 in
europäischen Ländern bis zu zwei Millionen Arbeitskräfte
im Gesundheitswesen fehlen könnten, auch in anderen Ländern
eine Auswirkung der Alterung der Bevölkerung.
Für die Zukunft heute handeln !
Für den DBVA ist Grundlage seiner Arbeit die gemeinsame Verpflichtung auf die Menschenwürde und der Wille zur Fortentwicklung unseres Sozialstaates, deshalb engagiert er sich u.a. in:
- Vertretung und Beratung in politischen Gremien, wenn es um Altenpflegeausbildung, Seniorenpolitik und Arbeitsbedingungen für die Altenpflege geht,
- Information der Öffentlichkeit über den Altenpflegeberuf,
- Information der Öffentlichkeit über Lebensbedingungen alter Menschen heute,
- Mitwirkung bei der Entwicklung neuer Konzepte zur Altenpolitik,
- Fachliche Fort- und Weiterbildung seiner Mitglieder und von Mitarbeitern in der Altenhilfe.
Der DBVA unterstützt die Mitglieder durch Angebote von Information, Erfahrungsaustausch, Fortbildung, Rechtsberatung und ggf. Rechtsvertretung.
Arbeiten Sie mit:
Für eine menschenwürdige Altenpfleg: heute & morgen - DBVA
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